
Die Dozenten der Deutschen POP werden nicht müde, ihre Kursteilnehmer fundiert auf die Praxis des Musikbusiness vorzubereiten: In Eigeninitiative veranstalten sie regelmäßig Workshops, die die TeilnehmerIinnen mit realen Job-Situationen vertraut machen sollen.
So beispielsweise beim Studio-Workshop für die Sängerinnen des Deutsche POP-Kurses „Studiomusiker/in“. Kursleiter Bastian Hager tat sich mit Gerhard Wölfle zusammen, dem Senior Audio Engineer der Dorian Gray Studios, der unter anderem Alben der Guano Apes, der Donots oder von Konstantin Wecker aufgenommen und gemischt hat. Gemeinsam überraschten sie die Teilnehmerinnen mit einer besonderen Aufgabe: „In einer Stunde führen wir mit Gerhard Wölfle eine Studioproduktion durch. Hier sind Song und Texte, in vier Stunden brauchen wir einen Hit.“
Um eine reale Bedingungen zu schaffen baute Bastian Hager zunächst ordentlich Druck auf. „Im Studio steht man nun mal unter einem großen Zeit- und Erfolgsdruck“, erklärt er. „Damit umzugehen muss man erst mal lernen.“
Tatsächlich ist die Arbeit im Tonstudio mehr als nur das sichere Beherrschen des eigenen Handwerks. „Natürlich setzen Auftraggeber bei Jobs gesangliches Können voraus. Aber darüber hinaus muss man spontan auf Vorstellungen und Wünsche des Produzenten reagieren können, man muss sich sofort in die Stimmung eines Songs einfühlen und auf Knopfdruck bestimmte Emotionen wiedergeben können. Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen, hier geht es dann wirklich um Talent.“
Wenn auch du dein Talent testen möchtest oder dich für Ausbildungen im Musik- und Medienbereich interessierst, kannst Du dich hier über das Deutsche POP-Bildungsangebot informieren.
Der nächstste Deutsche POP-Infotag findet am 12. Juni in München, Hamburg, Berlin und Köln statt. Zur Anmedlung geht es hier.
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